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Testplattformen für die 6G-Netzwerkbereitstellung

Ingenieure können jetzt 6G-Geräte mit FR3-Plattformen testen und so Geschwindigkeit, Konnektivität und Zuverlässigkeit für Telekommunikations-, Automobil- und IoT-Systeme verbessern.



Während sich Mobilfunknetze weiterentwickeln, bereiten sich Ingenieure auf 6G vor, die nächste Generation der drahtlosen Kommunikation.Um eine schnelle Datenübertragung, geringe Latenz und zuverlässige Konnektivität im großen Maßstab zu erreichen, sind Tests in neuen Frequenzbereichen erforderlich.Das FR3-Frequenzband von 7,125 bis 24,25 GHz hat sich zu einem Schlüsselelement für 6G-Netze entwickelt, wobei das untere FR3-Band bis 16 GHz bereits für die Weltfunkkonferenz 2027 diskutiert wird.Vorhandene Testinstrumente für FR1- und FR2-Bänder können FR3-Geräte nicht vollständig bewerten, sodass ein Bedarf an aktualisierten Testplattformen besteht.

Anritsu hat eine HF-Hardwareoption für die Funkkommunikationsteststation MT8000A zur Unterstützung des FR3-Bandes veröffentlicht.Das Upgrade ermöglicht der Plattform die Durchführung von HF-, Protokoll- und Funktionstests für 4G-, 5G- und 6G-Geräte auf einem einzigen System.Durch die Integration der FR3-Unterstützung ermöglicht der MT8000A die Gerätevalidierung für aktuelle und zukünftige Technologien, ohne dass separate Instrumente erforderlich sind, was die Entwicklungszeit verkürzt und die Effizienz des Arbeitsablaufs verbessert.

Die Plattform befasst sich mit den einzigartigen Eigenschaften von FR3, die sich von FR1 und FR2 in Bezug auf Ausbreitung, Signalkonnektivität und Kommunikationsqualität unterscheiden.Es unterstützt umfassende 3GPP-basierte Tests, einschließlich HF-Messung für Signalintegrität, Protokollvalidierung für Netzwerkkonformität und Funktionstests für Geräteleistung.Das FR3-Modul ermöglicht Datentests mit hoher Kapazität und die Auswertung einer großflächigen Abdeckung, was für die Validierung netzwerkgebundener Anwendungen und Dienste von entscheidender Bedeutung ist.Durch Software-Updates können zukünftige 6G-Funktionen hinzugefügt werden, ohne dass Hardware ausgetauscht werden muss, und sorgen so für Kontinuität, wenn sich Standards weiterentwickeln.

Dieses Upgrade ermöglicht es Ingenieuren, sowohl die Konnektivität auf Netzwerkebene als auch die Leistung auf Anwendungsebene für FR3-Geräte zu bewerten.„Die heutige Unterstützung von FR3 ermöglicht es Geräteentwicklern, mit der 6G-Validierung zu beginnen und gleichzeitig die Kompatibilität mit 4G- und 5G-Netzwerken aufrechtzuerhalten“, sagte ein Sprecher.Mit dieser Erweiterung kann der MT8000A eine skalierbare, multifunktionale Grundlage für die Weiterentwicklung der Mobiltechnologie bieten, die sich auf den Übergang zu 6G vorbereitet.